Mit Adele in Richtung Sulzspitze

Vergangenes Wochenende hatten wir Besuch von unserem schottischen Adele-Skiambassador Peter MacKenzie aus den Highlands.

Wir machten uns in der Früh zur Sulzspitze auf und haben dafür, dass es seit zwei Wochen nicht geschneit hat, eine unglaublich schöne und schneereiche Tour gehabt. 

 

Damit wir locker zwei Aufstiege schaffen konnten, legten wir die ersten Höhenmeter mit der Gondel zurück. Von der Bergstation aus ging es immer am Grad entlang, bis man vor einem breiten Ost- bzw. Nordhang, steht. Gerade an diesen nordseitigen Stellen gibt es Wechten über die man in weichen unverspurten Schnee gelangt. Ein Traum für eine so lang andauernde schneefreie Zeit. Unterhalb des Nordhangs geht es auf akzeptablem Osthangschnee recht zügig durch wahlweise schmale Rinnen oder offenes Feld 500 Tiefenmeter bergab. 

Hier fellt man wieder auf und startet zum zweiten Aufstieg auf den nächsten Grat. Dies ist recht moderat bis auf die letzten 50hm, hier schnallt man die Ski auf den Rücken und balanciert auf der leicht angefroren Oberfläche bis zum Einstieg in eine der drei in der Breite variierenden Rinnen. Hier hat man auch Wochen nach dem letzten Schneefall weichen unverspurten Schnee und fährt beeindruckend in der Enge nach unten. Ein erhabenes Gefühl als erster solch eine schöne Schneedecke zu fahren.  

 

Unser schottischer Freund hat oben rund eine halbe Stunde gebraucht um das Gelände nach der perfekten Einstiegsstelle abzusuchen und schlussendlich hat er wie jeder von uns genug Schnee gefunden um breit grinsend nochmals aus einiger Entfernung nach oben zu blicken und sich über getane Abfahrt zu freuen. 


 

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