Abendessen in Peru

Am ehesten behaelt man eine Reise in Erinnerung, wenn man die lokalen Geschmaecker verinnerlicht. Nach einigen wirklich guten Mittagstischen und Abendessen fuehlten wir uns bereit, die naechste Stufe im Gourmethimmel Perus zu erklimmen. Streetfood ist in Peru kein Trend aus Wien, sondern das Traditionellste der Welt.

So haben wir uns nach einem zweitaegigen Trip durch den Colca Canyon ein entspanntes Bad in den Heissen Quellen Chivays gegoennt, mit anschliessendem Abendessen. Unser Taxi hielt direkt am Markt und wir haben uns gleich von den Geruechen einfangen lassen. Unser Koch, ein Peruaner Mitte 50, staendig umringt von seinen pubertierenden Kindern, die am Handy spielten. Sprich eigetlich wie zuhause.

Waehrend dem Essen sind uns die ersten Zweifel gekommen. Um den Reis vor dem Anbrennen zu schuetzen, wurde immer wieder fleissig getruebtes Wasser aus einer in die Monate gekommenen Plastikflasche nachgefuellt. Auch haben wir uns ueber die Kuehlkette des Alpakas die ersten Fragen gestellt, es war ja doch sehr heiss an diesem schoenen Tag und Kuehlschraenke scheinen eher Mangelware. Naja geschmaekt hat es auf alle Faelle hervorragend!

Ich hab dann am naechsten Morgen die von unserer netten Gastgeberinn gewaschenen Waesche abgehaengt und Lisa blieb den Tag ueber im Hotel und hat die naechsten zwei Tage auf Kulinarisches, bzw. grundsaetzlich auf Essen verzichtet.

Davon abgesehen ist Peru wirklich der Hammer zum Essen!