Biken mit dem Arzt aus Lima

Die Bikewelt ist ein solidarisches Pflaster. Wir strandeten in Cusco, einer der kulturellen Hauptstaedte Perus und haben neben all den sehenswerten Ruinen und heiligen Plaetzen super schoene Trails gesehen. Immer wieder sind uns Abschnitte ins Auge gestochen, die wir zu gerne mit dem Rad versucht haetten. 

 

Wir sind bei ersten Recherchen ueber das Mountainbiken und seine lokalen Strukturen auf einen Artikel im Enduro Magazin gestossen. Der Autor war ein einheimischer Mountainbiker aus Cusco, der die Bikekultur hier in den Anden zu leben weiss. Mit ihm haben wir Kontakt aufgenommen und was dann kam war der Hammer. Wir hatten am gleichen Abend sechs Kontakte. Einige Guides. die hier mit professionellem Enduro Bike Guiding ihren Lebensunterhalt verdienen und ein paar seiner besten Bikefreunde. Wir haben uns mit allen in Kontakt gesetzt und langsam zeichnete sich ein Bild davon ab, wie das Biken in Cusco organsiert ist und wie man an Bikes und Trails kommt. 

 

Mitsuru, einer seiner Bikerfreunde lebt eigentlich in Lima und arbeitet in der, nach seiner Aussage, bald modernsten und besten Klinik in Suedamerika. Er war fuer einige Tage bei seinen Eltern in Cusco zu Besuch und hat sich unser angenommen. Er war super froh darueber dass jemand mit ihm unter der Woche Zeit auf dem Rad verbringen kann und hat uns in die Gangart des Peruanischen Liftsystems eingewiesen. 

 

Die gaenigen Linienbusse nehmen einen fuer 3 Soles eine halbe Stunde bergauf mit, auf einen Bergkamm ueber Cusco. Die Raeder werden nicht auseinadergebaut und im Kofferraum verstaut, sondern liegen waehrend der Fahrt unter einem Netz auf dem Dach des Busses. 3 Soles entsprechen ungefaehr 90 Cent. 

 

Oben angekommen sind wir einen sandigen Trail nach Pisac abgefahren, wurden kurze Strecken von bellenden wilden Hunden verfolgt, haben einen Fluss ueberquert, den man in der Regenzeit nur ueber einen einzelnen duennen Baumstamm ueberwindet und haben uns unter mit lokalen Spezialitaeten verkoestigt. Irgendeine Art Calzone und Inka Cola. 

 

Von Pisac aus ging es schon gekonnt und selbstverstaendlich wieder mit dem Bus Richtung Cusco und auf des Locals liebsten Trails zurueck in die Stadt.

 

Hammer was moeglich ist, wenn man sich traut in Kontakt mit den Locals zu treten.

 

Feiern waren wie dann auch noch mit Mitsurus Freunden, aber das ist eine andere Geschichte.  

 

Kommenden Samstag machen wir uns noch mit den professionellen Guide-Freunden auf den Weg. 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0