Nagelfluhüberschreitung

Die Nagelfluhkette - Naturpark und Abenteuerspielplatz vor der Haustür. Wir waren schon unzählige Male auf einzelnen Gipfeln gewesen und im Juli hatten wir sogar mit den Rädern einen Teil der Überschreitung abgefahren. Doch die gesamte Überschreitung  - laufend - zu machen, war noch auf unserer Liste gestanden.

 

Eigentlich wollten wir ja gerne mit den Öffis zur Hochgratbahn, dies war von Immenstadt aus aber schier unmöglich. Logistisch und zeitlich gesehen also etwas Aufwand, aber mit zwei Autos schon zu machen.

In der Bahn selbst stieg dann die Begeisterung, die Sonne strahlte vom wolkenlosen Himmel und es war auch gar nicht viel los. In der ersten halben Stunde, auf dem Weg zum Hochgrat-Gipfel und weiter zum Rindalphorn überholten wir noch jene, die vor uns aufgestanden waren. Danach kamen uns aber nur mehr vereinzelt Wanderer entgegen.

Der Grat ist perfekt zu laufen, bei dem konstanten Bergauf und Bergab kann man sich immer wieder erholen. Und die ganz steilen Stücke kann man getrost auch gehen. Als Berglauf eine perfekte Tour, mit Wahnsinnsausblicken und viel Abwechslung.

Der Mittag selbst belohnt leider mit keiner schönen Wirtschaft, aber das war uns nach den drei Stunden auch egal. Das eiskalte Spezi und die Sesselliftfahrt nach unten waren Belohnung genug.

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