Grüße aus dem Outback Australiens

 

Stundenlang fahren wir auf Straßen die schnurgerade Richtung Horizont verlaufen. 

Spätestens um 18Uhr müssen wir am Ziel angekommen sein, denn dann beginnt die Dämmerung und die Kängurus springen vor die Autos. 

 

 

Dass es im Outback trocken ist, war uns klar, aber dass es seit 18 Monaten nicht mehr geregnet hatte, ist auch hier etwas Besonderes und viele Farmer haben mit der Dürre zu kämpfen.

Aber die Menschen strahlen trotzdem - hier, wo das nächste Dorf 180km entfernt ist, ehrliche Zufriedenheit aus. Wir haben eine ältere Dame gefragt wie das sein kein und sie meinte nur: "You ask how, but we love it."

 

Viele arbeiten im Städtchen Cobar in den großen Minen. In dieser trockenen Weite wurde schon um 1900 das erste Gold gefunden.  Und vor Ort ist immer noch eine der erfolgreichsten Goldminen der Welt ansässig.

 

 

Wir fahren jeden Tag einen Runde Rad, um uns durch den  Fahrtwind ein wenig abzukühlen. Allerdings ist es so trocken, dass man die dreifache Menge an Wasser trinkt, und trotzdem ständig einen trockenen Mund hat. 

 

Beim Autofahren sind zur Zeit mehr als 10km lange Gravelroads nichts ungewöhliches für uns und wir vertrauen immer weniger den Vorschlägen von Google-Maps.