Der Bikepark des Milliardärs.

 

Das ist kein Witz: In Nelson hat sich ein Milliardär einen eigenen Bikepark bauen lassen. Und zwar keinen Kleinen mit zwei Stecken, sondern ein Streckennetz, dass man in einem einzelnen Tag nicht abfahren kann.

Dort fahren, durfte bis vor zwei Jahren eigentlich keiner. Er selbst hat die Möglichkeit ebenfalls immer weniger genutzt und so das Gelände zum perfekt gepflegten Geister-Bikepark gemacht. Lediglich ein Mal im Jahr fand ein Rennen statt, bei welchem die Startplätze immer binnen Sekunden ausverkauft waren.

 

Was ist vor zwei Jahren passiert, dass sich der Zugang für alle geöffnet hat?

Der Milliardär hat den Bikepark im Wert von mehreren Millionen der neuseeländischen Naturschutzabteilung (DOC) gespendet. Das das DOC aber andere Prioritäten hat, wurde es dem hiesigen MTB Club für 44 Jahre verpachtet. Und jetzt gibt es jedes Wochenende die Möglichkeit einen Platz im Shuttle zu buchen. Der Bikepark ist den Rest der Woche geschlossen und darf auch nicht auf eigene Faust befahren werden.

 

An einem Tag werden nur 25 Mountainbiker in das Gebiet gelassen und man kann innerhalb von 8 Stunden 6-Mal mit dem Shuttle nach oben fahren.

 

 

Die Stimmung unter allen Fahrern fühlte sich auch tatsächlich so an, als ob alle heute etwas ganz Besonderes machen dürfen. Uns ging es nicht anders. Die Geschichte um den Milliardär strahlt etwas Einzigartiges aus und die Trails sind so unbenutzt und zudem flüssig und schlüssig gebaut, dass es über Stunden hinweg ein reinster Genuss war dort zu fahren.