Aktuelles

Tragen bis die Schultern schmerzen

Vor einigen Wochen trafen wir auf einem unserer alpinen Lieblingstrails einen Mountainbiker, der uns einen Trail in den Lechtaler Alpen empfahl - mit dem Zusatz "wenn ihr euer Rad gerne tragt, gefällt euch diese Tour bestimmt". Nach kurzem Kartenstudium zuhause war schnell klar, dass man aus dieser empfohlenen Ein-Tages-Tour anstelle des Rückweges mit Bus/Bahn auch eine Zwei-Tages-Tour machen kann - vom Lechtal ins Inntal und wieder zurück.

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Mountainbiken in der Schweiz

In der Schweiz kommt man sehr unkompliziert an sehr beeindruckende Flecken. Viele Bergdörfer sind mit Seilbahnen an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. So kann man hier und da mal gerne 1000 Höhenmeter Aufstieg sparen und kann anschließend eine Radtour entlang von beeindruckenden Gletschern fahren. Bzw. eher tragen. 

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San Bernadino 500 Tour

Unser Tip zum Sonntag. Die 500 Höhenmeter San Bernadino Tour.

 

Wer auch immer mit dem Rad im Gepäck Richtung Comersee, Finale und Co. unterwegs ist, muss in San Bernadino einen Stopp einlegen und die beeindruckenste 500Höhenmeter Tour fahren, die uns je untergekommen ist.

 

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Mountainbiken in der Pfalz

Trifft man einen Pfälzer auf einem Trail ist er erstens meist überragend offen und freundlich und zweitens kann er dir egal wo auf der Welt, sei es im kantigen Schottland oder im sonnigen Bella Italia versichern, dass es hier irgendwie wie in der Pfalz aussieht.

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Aggenstein

Wenn man 700 Höhenmeter mit dem Rad nach oben pedaliert, um sich von hinten an die deutsche Seite eines Berges zu wagen, der zur Hälfte auf Österreichischem Territorium steht, um dann oben festzustellen, dass der eigentliche Weg durch die Wand wegen Steinschlag gesperrt ist, nimmt man als tapferer Bergsteiger und taffe Bergsteigerin auch 500 Höhenmeter extra in Kauf, wagt sich vorsichtig über die grüne Grenze um alternativ über die zum Glück sowieso sonnigere südliche Seite den Gipfel mit dem mitgebrachten und mittlerweile schwer auf dem Rücken lastenden Seil, welches abwechselnd etappenweise den Berg hochgetragen wird, zu besteigen.

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Grande Tour d´Allgäu

Wir haben unsere Lieblingstrails in den heimischen Bergen zu einer langen Runde kombiniert und sind höchst motiviert losgezogen.

Allerdings haben wir uns etwas in der Distanz verschätzt bzw. vergessen, dass auch die Verbindungsstücke am Ende ganz schön Höhenmeter und Kilometer einbringen.

 

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Traillauf mit Kaffeepause

Traillauf mit Kaffeepause

 

Von unserem Mountainbike-Ausflug nach Georgien haben wir diese kleine Mokkakanne mitgenommen.

Seit zwei Wochen experimentieren wir nun fleißig was eine gute Gewürzmischung für den Kaffee ist. Unsere Favoriten derzeit sind Kardamom, Zimt, Ingwer und Chilli.

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Flechten wie die Oma

Schön gemütlich habe ich mir das vorgestellt - draussen in der Abendsonne zu sitzen und "schnell" noch die alten Seile zu etwas Nützlichem zu verarbeiten. Schon vor ein paar Jahren hatte ich die Flechtanleitung von Edelrid auf deren Homepage entdeckt und damals einen Seilteppich als Geschenk gemacht. Das Brett und die Nägel, die dafür benötigt werden, hatte ich aufgehoben und nun etwas angestaubt vom Dachboden geholt. 

 

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Kleine Abenteuer

Microadventures: Kleine Abenteuer, die jeder vor der eigenen Haustür erleben kann.

 

Laut Definition sollten sie mindesten 8 und nicht mehr als 72 Stunden andauern sollten. Wir legen das Konzept so aus, dass die Erlebnisse trotz täglicher Routinen in einer ganz normalen Woche Platz finden können und einem eine nachhaltig wirkende Emotion bescheren.

Zelten im eigenen Garten oder auf einem kleinen Berg, kann genauso ein kleines Abenteuer sein, wie zur Arbeit zu wandern oder auf einem Boot zu übernachten. Es geht darum Dinge zu tun die man sich meist nur erträumt, oder für deren Umsetzung es gefühlt erst eine Weltreise braucht.

 

Oft überwindet man sich zum ersten Mal in der Ferne seine Grenzen zu überschreiten. In Neuseeland war es interessanterweise leichter, als vor der eigenen Haustür, sein Rad mit Gepäck und Zelt zu bepacken, um in der Wildnis zu übernachten. Aber das Erlebnis, abends im Wald sein Zelt aufzuschlagen und die Dunkelheit und Geräusche auf sich wirken zu lassen, wirkt auch in deutschen Wäldern intensiv auf uns ein und hinterlässt Erinnerungen für die Ewigkeit. 

 

Und es braucht nicht viel dafür. Vor allem Entschlossenheit. An dem Tag an dem die Bilder entstanden, kamen wir um fünf Uhr nachmittags heim und waren eigentlich erschlagen vom Tag. Aber vorgenommen ist vorgenommen - und gepackt war dann schnell: Zwei Isomatten, zwei dicke Schlafsäcke, zwei Stirmlampen, Zelt + Unterlage, zwei Bier und ein bisschen was zum Jausnen und unser Campingkocherset mit Teebeuteln. Zehn Minuten Anfahrt später starteten wir zu einem 700 HM Anstieg. Die Sonne war schon relativ weit unten und bescherte uns tolles Licht auf die umliegenden Wiesen und Berge. Das Schwierigste ist dann immer, den passenden Schlafplatz zu finden. Wenn möglich nicht genau neben dem Wanderweg, möglichst eben und mit Aussicht. Kurz unter dem Gipfel wurden wir fündig. 

Die Nacht war sternenklar und dementsprechend eiskalt. Die sonst oft zu warmen Schlafsäcke konnten hier oben ihr Potential voll entfalten und haben uns warm durch die kalte Nacht gebracht. Um niemand zu stören packt man am Morgen in den Bergen am besten das Zelt schnell zusammen. Sind alle Spuren verwischt, nimmt man sich dafür auf jeden Fall nochmal Zeit einen frischen Kaffee aufzubrühen und die Stimmung am Morgen und die Aussicht zu genießen.   

 

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Mit dem Rad durch Portugal

Seit zwei Jahren produzieren wir nicht nur in Polen und Österreich, sondern auch in Portugal.

Dort lassen wir sowohl nähen, als auch einige Stoffe herstellen.

Am Anfang einer jeden Partnerschaft ist es wichtig, sich kennen zu lernen und Vertrauen aufzubauen. Auch wenn wir grundsätzlich wie jeder andere Hersteller behandelt werden, ist es immer gut als kleines Label die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.

Die Idee, jeden unserer Hersteller mit dem Rad anzufahren, hatte ich schon seit letztem Jahr im Hinterkopf, aber eher als unrealistisch abgestempelt.

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Bikepacking auf Bali

Bikepacking in Bali.

 

Als Abschluss unserer Auszeit, Schrägstrich „Arbeiten von Übersee“ landen wir noch für 4 Tage in Bali.

Normalerweise würden wir sicher nicht unsere Räder mit nach Bali nehmen, aber da sie sowie so schon im Reisegepäck sind, bauen wir sie ein letztes Mal auf und starten auf eine 3 Tagestour durch die Reisfelder der Insel.

 

 

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Mountainbiken in Rotorua

Rotorua liegt auf der weniger spektakulären Nordinsel Neuseelands und beherbergt eines der ältesten Trailnetzwerke des Landes.

Es ist vor allem der besondere Untergrund der die Trails hervorhebt.

Sie schlängeln sich durch nativen Wald gemischt mit gigantischen Redwoods (Mammutbäume) und diese Mischung an Bäumen erzeugt einen gut bewässerten Waldboden.

 

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Castle Hill

So jetzt haben wir ihn entdeckt. Den einen richtig guten Platz zum Auswandern.

 

Castle Hill liegt in den Bergen zwischen West und Ostküste und dort entsteht gerade einfach so ein neuer Ort.

 

 

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Mountainbiken in Queenstown

Eigentlich wollten wir nur nach Queenstown, um es gesehen zu haben. Aber genau dort haben wir die Tour gefunden, die uns am ehesten entspricht.

 

 

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Dunedin

Ein Seelöwe auf Balztour. Eine ausgewogene Mischung aus Stolzieren und Anschleichen hat der Koloss für seine bessere Hälfte hingelegt. Die war allerdings eher in Habachtstellung und hat nach kurzem Überlegen schnell und erstaunlich geschickt die Flucht ins Wasser ergriffen.

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Lake Tekapo

Die neuseeländischen Berge sind im Vergleich zu den Alpen nicht im geringsten begangen, verbaut oder bewohnt.

 

Es ist grundsätzlich zwar nicht so, dass man überall sein Zelt aufschlagen darf. Aber wir haben uns auf unseren neuseeländischen Freund Curtis verlassen.

Curtis bildet bereichsübergreifend Outdoorguides aus und hat uns versichert, dass wir dort oben auf dem Grat niemanden stören werden.

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Old Ghost Road

85 km Singletrail quer durch den Regenwald der Westküste Neuseelands.

 

Das Besondere an diesem Weg ist, dass es ihn bis 2014 gar nicht gab.

 

Es gab eine alte Karte aus der Zeit des Goldrausches um 1870 herum. Diese Karte hat einen theoretischen Weg beschrieben, der sich von der Minenstadt Lyell in die 80km entfernten Minen von Seddonville über Bergrücken und durch den Regenwald zog. 

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Der Bikepark des Milliardärs.

 

Das ist kein Witz: In Nelson hat sich ein Milliardär einen eigenen Bikepark bauen lassen. Und zwar keinen Kleinen mit zwei Stecken, sondern ein Streckennetz, dass man in einem einzelnen Tag nicht abfahren kann.

Dort fahren, durfte bis vor zwei Jahren eigentlich keiner. Er selbst hat die Möglichkeit ebenfalls immer weniger genutzt und so das Gelände zum perfekt gepflegten Geister-Bikepark gemacht. Lediglich ein Mal im Jahr fand ein Rennen statt, bei welchem die Startplätze immer binnen Sekunden ausverkauft waren.

 

Was ist vor zwei Jahren passiert, dass sich der Zugang für alle geöffnet hat?

Der Milliardär hat den Bikepark im Wert von mehreren Millionen der neuseeländischen Naturschutzabteilung (DOC) gespendet. Das das DOC aber andere Prioritäten hat, wurde es dem hiesigen MTB Club für 44 Jahre verpachtet. Und jetzt gibt es jedes Wochenende die Möglichkeit einen Platz im Shuttle zu buchen. Der Bikepark ist den Rest der Woche geschlossen und darf auch nicht auf eigene Faust befahren werden.

 

An einem Tag werden nur 25 Mountainbiker in das Gebiet gelassen und man kann innerhalb von 8 Stunden 6-Mal mit dem Shuttle nach oben fahren.

 

 

Die Stimmung unter allen Fahrern fühlte sich auch tatsächlich so an, als ob alle heute etwas ganz Besonderes machen dürfen. Uns ging es nicht anders. Die Geschichte um den Milliardär strahlt etwas Einzigartiges aus und die Trails sind so unbenutzt und zudem flüssig und schlüssig gebaut, dass es über Stunden hinweg ein reinster Genuss war dort zu fahren.  

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Queen Charlotte Track - Mountainbiken in Neuseeland

Früh am Morgen geht es für uns mit dem Wassertaxi durch die langgezogenen Sounds der Nordküste der Südinsel Neuseelands. 

Sounds sind am ehestens mit Fjorden in Norwegen zu vergleichen, allerdings sind hier die Fjorde miteinander verzweigt und durchzogen von Inseln und Halbinseln. 

 

Das Wasser-Taxi setzt uns in der Früh am nördlichsten Punkt Ship Cove ab und wird uns am nächsten Tag, 71km südlich in Anakiwa wieder abholen. 

 

Wir werden zwei Tage auf dem Rad verbringen und meist direkt auf dem Grat, der hier bis auf 400 Meter aufragenden Bergen verläuft, entlangfahren. 

Der Queen Charlotte Track wurde früher vor allem zu Fuß bewältigt, gilt aber mittlerweile als einer der längsten Mountainbike Singletracks Neuseelands. 

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Neuseeländischen Frische

Wetter-Wechsel, von der Australischen Hitze zur neuseeländischen Frische. 

 

Tag Eins startet zwar mit Kälte und strömendem Regen, aber zum Glück ist es hier wie in Schottland: An einem Tag hat man die kompletten vier Jahreszeiten mit Sonne, Kälte, Regen und Sturm im Wechselspiel. 

 

Im Regen starten wir auf in unsere Tour. Die Wolken haben die Gipfel um uns herum komplett verhüllt - wir überlegen, die  Kamera gar nicht erst auf unseren Traillauf mitzunehmen. 

 

Zum Glück haben wir uns doch für ein bisschen mehr Gewicht im Rucksack entschieden und die Kamera eingepackt. 

Nach einer Stunde war der Gipfel teils wolkenfrei zu sehen, außer uns war nur einen Handvoll Menschen unterwegs und wir haben Bilder geknipst, die man sich fast schon an die Wand hängen kann. 

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Skifahren in Japan

Ferne Länder zu erkunden, macht viel mehr Spaß, wenn man seine Lieblingssportgeräte dabei hat. Zum ersten Mal haben wir das in Georgien festgestellt, als wir mit unseren Mountainbikes die Trails im großen Kaukasus erkundeten.

 

Was mit Bikes geht, muss auch mit Ski gut funktionieren. Schon seit einigen Jahren hatten wir immer wieder Berichte über Japan gelesen. Schnell war der Entschluss gefasst, wir wollten gemeinsam mit Freunden die Nordinsel Japans Hokkaido mit Schi erkunden. Die beste Reisezeit ist irgendwann zwischen Ende Dezember und Anfang Februar. Aber Schnee ist Schnee und egal auf welcher Seite der Welt man sich befindet: Entweder das Wetter spielt mit oder eben nicht. Wir hatten Glück und Pech. Erst einen „massive dump“ wie die ganzen Aussies in Japan sagen und dann nur mehr Wind und kein Neuschnee.

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Grüße aus dem Outback Australiens

 

Stundenlang fahren wir auf Straßen die schnurgerade Richtung Horizont verlaufen. 

Spätestens um 18Uhr müssen wir am Ziel angekommen sein, denn dann beginnt die Dämmerung und die Kängurus springen vor die Autos. 

 

 

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Work and Travel

In Sydney passen wir uns dem Rythmus der arbeitenden Bevölkerung an und nutzen die Stunden bei Tag um etwas zu arbeiten. Dank W-LAN haben wir die Möglichkeit von unterwegs zu arbeiten. Wir  stellen neue Produkte in den Onlineshop, machen die wöchentliche Buchhaltung und stimmen uns mit den Nähereien ab. Dazu reicht heutzutage vor allem eine stabile Internetverbindung und ein guter Laptop. 

 

Den Nachmittag streifen wir durch die süßen Viertel von Sydney und in den Abendstunden gelingt es uns, einige gute Fotos zu knipsen.  

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Klettern in den Blue Mountains

Die ersten Tage in Australien sind wir bei einer Freundin aus Kempten, die seit 5 Jahren in Down Under lebt. 

Ohne Anlaufschwierigkeiten finden wir uns so gleich in einem der großen Klettergebiete wieder. 
In der Region der Bluemountains ist Klettern die am meisten ausgeübte Sportart unter Outdoorbegeisterten und das Level dementsprechend hoch. 

Kontaktscheu sind die Australier nicht und so werden wir unkompliziert Teil einer 8-Mann starken Gruppe von Kletterern und Kletterinnen.  

Das ist besonders gut, da wir in unserem Reisegepäck aus Gewichtsgründen nur Kletterschuhe und Gurte dabei haben. Seile und Expressschlingen bekommen wir geliehen und können so wie gewohnt locker vor uns hinklettern. 

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Wir sind dann Mal in Neuseeland

Wir werden von Oktober bis Januar ein Experiment wagen und eine Zeit in Ozeanien leben. 

Genauer gesagt einige Wochen in Australien und den überwiegenden Teil der Zeit in Neuseeland. 

 

Wir werden aber nicht direkt Urlaub machen, sondern haben unsere Arbeit mit dabei. 

Wir haben seit einem halben Jahr Alles daraufhin vorbereitet, dass es für drei Monate ausreichend ist vom Laptop aus zu arbeiten. 

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Bei widrigen Bedingungen auf die Mindelheimer Hütte

Wer eine schöne Rundtour im Kleinwalsertal gehen möchte, sollte sich mal die 15km lange Runde um den Elferkopf ansehen. 

 

Von Mittelberg aus gehen wir ins Gemsteltal und biegen bei der Oberen Gemstelalpe Richtung Mindelheimer Hütte ab. Hier hat man von den Höhenmetern her schon einiges geschafft. Aber es liegt immer noch ein langgezogener Weg bis zur warmen Mindelheimer Hütte vor einem. Der Weg führt über eine schöne Hochebenen mit einem tollen Blick auf die umliegenden Gipfel.

 

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Lailachspitze mit dem Mountainbike

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Die beste MTB Tour im Allgäu

Ganz neu entdeckt haben wir die Runde über den Roßkopf im Hintersteiner Tal. 

 

 

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Höfats Überschreitung

Wenn es 2019 eine Tour gibt, an die ich mich für immer erinnern werde, ist es die Höfats Überschreitung. 

 

Aber vorweg, diese Tour empfehle ich absolut niemandem und werde sie auch nicht wiederholen. 

 

Die Höfats hat einen interessanten Normalweg, der definitiv auch schon nicht für jeden das Richtige ist. Für mich würde ich den Normalweg eher als Laufstrecke bezeichnen und ihn so schnell wie möglich hochlaufen ohne einen Gedanken an die Abgründe zu verschwenden. Oben verschwitzt kurz Pausieren und dann wieder runter rennen. Das wäre meine Art die Höfats zu besteigen.   

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Madritschjoch

Ein bisschen ne faule Nummer aber trotzdem den ganzen Tag auf dem Rad. 

 

Im Vinschgau gibt es zwei Dinge, die das Allgäu nicht zu bieten hat: Ein Herz für Mountainbiker und Trails, die auf über 3000 Metern starten. 

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Kopenhagen die Radfahrer-Stadt

Wer aufs Rad umsteigen möchte und sich fragt wo noch Verbesserungspotential liegt, der sollte mal nach Kopenhagen fahren. 

 

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Mit dem Mountainbike über den Denneberg

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Made in EU

Drei Bilder, die ganz gut beschreiben warum ich gerne in Portugal unsere Nähereien besuche. 😉

Diesmal haben wir viele Kleinigkeiten besprochen und uns Zeit genommen ein paar neue Projekte fertig zu planen.

Zum Beispiel ist Jeans Nummer Zwei jetzt final besprochen und die Produktion kann starten. Und ein neuer Merino-Strickpullover steht ebenfalls in den Startlöchern.

 

Was zusätzlich noch für tolle neue Stücke geplant sind, bleibt noch unter Verschluss. Aber ich kann schon mal verraten, dass sie richtig gut werden und für dein nächstes Outdoor Abenteuer geeignet sind.

Übrigens!

 

Bei uns wird nicht nur in Europa genäht, sondern auch alle Stoffe kommen aus Ländern der EU.

 

✔️Kurze Wege

✔️Faire Arbeitsbedingungen

✔️Europäische Umweltstandards und Abwassernormen

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Clean Up

Heute war großer CleanUp Day in den Allgäuer Alpen. 

Wir haben uns mental angeschlossen, den großen Müllsack mitgenommen und sind 15km laufen gegangen.

Wir haben sage und schreibe, ein einzelnes Stück Plastikverpackung von einem Energieriegel einsammeln können.

 

In diesem Sinne, vielen Dank fürs "die Alpen" sauber halten und bitte diesem positiven Verhalten treu bleiben.

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Mehrseillänge im Tannheimer Tal

In unserem Podcast erzählt Peter Schwarzmann wie und warum er Routen für leidenschaftliche Kletterer in lange Felswände einbohrt. 

Seit diesem Interview zieht es uns noch mehr in die hohen Wände im Tannheimer Tal.

 

Diesmal stand die Route Morgenstund auf der ToDoListe.

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Allgäuer Haute Route

Auf einer Berghütte übernachten ist etwas Besonders. In den Bergen schläft es sich anders, man lässt den Alltag im Tal zurück, die Luft ist klarer und der Stadtlärm ist weg.

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Asahidake Japan

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Produktion in Portugal

Wir erweitern unseren Horizont.

 

Wir sind gerade dabei ein wenig in die Zukunft zu blicken. Und sind dafür nach Portugal gereist.

 

Portugal ist sehr spezialisiert in seiner Textilproduktion.

Es gibt nicht eine Näherei für alle Textilien, sondern jede Näherei hat sich auf einen Bereich eingeschossen.

Grob unterteilt kann man sagen, es gibt Nähereien für gestrickte elastische Kleidung und  für gewebte nicht elastische Stoffe.

Zudem werden die Bereiche Denim und der komplette Bereich Funktionstextilien meist nur von spezielle Firmen angeboten.

Möchte man eine Jeans nähen, braucht man besonders leistungsstarke Nähmaschinen mit größeren Motoren. Und für Funktionsbekleidung sind Maschinen gefragt die Nähte schweißen und verkleben können.  

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Hochvogel über Ostgrat

Wir sind in der Morgendämmerung aufgebrochen und über den wenig begangenen Ostgrat auf den Hochvogel. Der gewohnte Bergsteiger spricht von Kraxeln mit ein paar 3er Stellen. Besser trifft es, Wandern durch einen sich auflösenden Berg. 

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Herzklopfen

Unser Titelbild zeigt Holger, Lisa und Johannes auf einem der interessantesten Gipfel im Lechtal. Auf diesem Gipfel liegt ein Gipfelbuch von 1978. In diesem Gipfelbuch sind 48 Einträge. 48 Einträge heißt, höchstens 4 Personen pro Eintrag, plus 19 mal taucht der selbe Name auf. Somit können wir ziemlich sicher sein, dass seit 40 Jahren keine 200 Personen hier oben standen. 

 

Solch einen interessanten Berg bekommt man allerdings nicht geschenkt. Der Weg zum Gipfel ist ausgesetzt, brüchig und sehr technisch. Sprich man hat teilweise sehr viel Luft unterm Hintern, oft greift man nach einem vermeintlich gutem Griff und hat ein Stück losen Fels in der Hand und meistens geht man auf allen Vieren.

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Bikepacking in Irland


Recht spontan war unser Ausflug nach Irland. Zwei Wochen vor Abflug habe ich Lisa von meinen Plänen erzählt, einen kurzen Trip nach Irland zu unternehmen. Sie sagte sofort, dass sie mitkommen würde. Sie dachte allerdings, dass ich zu Fuß einen Weitwanderweg gehen wolle.  Ich wollte diesmal allerdings auf eine neue Form des Reisens setzen, dabei unser Fahrräder mit Gepäck behängen und pedalierend die meisten Kilometer bewältigen. 

 

Letztes Jahr auf der Eurobike ist mir zum ersten Mal das Thema Bikepacking aufgefallen. Beim Bikepacking werden die Taschen direkt an den Rahmen gespannt. Das wird besonders gern mit Gravelbikes genutzt. Das sind Rennräder mit Stollenreifen, aber eben ohne Gepäckträger. 

 

Unsere Mountainbikes haben natürlich ebenfalls keine Gepäckträger und deshalb setzten auch wir auf die Bikepackingtaschen. Unsere Mountainbikes waren uns in Irland besonders wichtig, denn wir wollten auf alle Fälle in ein ganz bestimmtes Trailcenter, in welchem wir vor vier Jahren ein paar Tage waren. Damals waren wir dort um unsere Adele Kleidung während einer Mountainbike Europameisterschaft auszustellen. 

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Heimspiel in Kempten.

Es ist ein Mix aus Sonne und Regen auf dem Streetfoodmarkt in Kempten.

Wir führen zum ersten Mal unsere neuen Pullover Konstantin und Käthe aus. Da Holger heute nur eingeschränkt die Kamera halten darf, gibt es heute ausschließlich Bilder von Pullover Konstantin

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Kleine Abenteuer tanken

Was macht man, wenn man Freitag erfährt, dass man am Mittwoch für ein paar Wochen Krücken bekommt. Man packt sich das Wochenende voll mit einem Berglauf, einer langen Klettertour, einem Trip mit dem Kajak und geht noch zwei schöne Touren Mountainbiken. Das müsste jetzt ein paar Tage vorhalten.


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Einrollen

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Erster Felskontakt.

Wir haben am Wochenende eine Art Übergangstriathlon hinbekommen. 

 

Morgens Skifahren, Mittags bis Abends aufs Rad und abschließend einen ganzen Tag in den Bergen. Am Fels, bei sommerlicher Hitze haben wir Hose Andreas den ersten Felskontakt spüren lassen.

 

Ich hätte gerade beim Klettern nicht gedacht, dass uns die Sonne so stark treffen könnte. Aber die Südwand war von keinem Baum verdeckt und die hohe Lage hat uns die Sonne den ganzen Tag in den Nacken scheinen lassen. 

Bschießer Nord

Den ganzen Aufstieg starrt uns unsere Abfahrt an. Wir wollen heute eine Nordflanke in Angriff nehmen. Sie sieht steil aus, sehr steil. Aber die Bedingungen sind heute so gut wie selten. Es hat ein bisschen geschneit, einen 1er Lawinenwarnstufe und es strahlt die Sonne vom Himmel. Also auf gehts.

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5 vor 12 / Freitag Nachmittag auf Skitour

Freitag, kurz vor zwölf, die Sonne brennt vom Himmel, Neuschnee ist auch gefallen, jetzt hat das Atelier für die Woche genug von mir gesehen.

 

Voller Elan starten wir in eine Skitour, die Erwartungshaltung ist nicht anspruchsvoll. Ich möchte oben in der Sonne liegen, eine Art gut gelauntes Picknick machen und hätte dann, wenn möglich überwiegend unverspurten Schnee zum Abfahren. 

 

Bekommen haben wir immerhin ein bisschen von meinen Erwartungen. Als wir wieder unten im Tal ankamen kam die Sonne raus. Der Schnee war wirklich bis auf die letzten 50 Höhenmeter ohne verharschten Deckel und überwiegend unverspurt . Also für so ein bisschen Neuschnee ganz schön der Hammer.

 

 

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Skitour im Lechtal

Wo es bis jetzt noch nicht reingeregnet hat, erledigt die Sonne den Rest. Derzeit ist es schwer bei uns in der Region guten Schnee zu finden. Aber es ist nicht unmöglich.

 

Wir haben uns in Lechtal aufgemacht und sind ins Schafkar aufgestiegen.

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Lappland

Wer mal richtig abschalten möchte, sollte nach Lappland zum Skaten fahren.

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Holy Shit Shopping --- Stuttgart + Hamburg

Holy Shit Shopping --- Stuttgart + Hamburg

 

Zwei Veranstaltungen stehen noch bis Weihnachten vor der Tür. Adele Bergzauber kommt, wie die letzten Jahre auch schon, nach Stuttgart ins Römerkastel. Neu ist dieses Jahr, dass wir uns in den outdoorbegeisterten Norden aufmachen.

 

 

Stuttgart 02. + 03. Dezember PHOENIXHALLE

 

Hamburg 09. + 10. Dezember HAMBURG MESSE

Bio-Baumwoll-Gewebe made in Germany

Ich war letzte Woche auf dem Weg in unsere Näherei in Polen und habe noch einen spontanen Abstecher zu unserem Stoffhersteller eingelegt. Dieser sitzt südlich von Dresden in einer schönen ländlichen Hügellandschaft. 

Dort lassen wir die Bio-Baumwoll Stoffe für unsere langen Multisporthosen weben und färben.

Es sind zwei sehr unterschiedliche Werkshallen, die jeweils auf gegenüberliegenden Straßenseiten stehen und eine komplett andere Welt darstellen. 

Die Weberei ist ein sehr handwerklicher Betrieb. Das warme und trockene Klima der Werkshallen hat mich an eine Schreinerei erinnert. Vielleicht weil hier millimetergenau gearbeitet wird und behutsame Webmeister am Arbeiten sind. Hunderte von Fäden werden auf große Spulen aufgenommen und in Webstühle eingespannt. Ein Webstuhl hebt immer wieder einen Teil der Fäden an und einen anderen Teil senkt er ab. Dies macht er um für den Schussfaden Platz zu machen. Der Schussfaden ist ebenfalls ein ganz normaler Faden, der mit Luftdruck zwischen den angehobenen und abgesenkten Fäden durchgeschossen wird. Das geht unglaublich schnell und exakt und ist für das Auge kaum wahr zu nehmen. Die Fäden sind noch nicht gefärbt und am Ende kommt der rohe naturweisse Stoff aus dem Webstuhl hervor.

Die Färberei ist eine andere Welt. Hier ist es eher kalt und eine Feuchte liegt in der Luft. Hier werden riesige Stoffrollen, mit mehreren hundert Metern gewaschen, gefärbt und getrocknet. Die Stoffbahnen laufen durch riesige Waschstraßen und Färbebecken. Sie werden anschließend über mehrere heiße Rollen geleitet und so auf den Punkt getrocknet. Am Ende wird jeder Stoff Meter für Meter geprüft und in Stoffrollen um die 50 Meter aufgeteilt. Das ist dann der Rohstoff für unsere Hosen, ein Bio-Baumwoll-Gewebe made in Germany. 

Der erste Schnee

Die ersten Skitouren werden machbar.

Wir suchen uns immer die schönsten und längsten Grashänge um in den Winter zu starten. Wir nehmen nicht den neusten Ski, um in die ersten Tage zu starten, sondern einen bei welchem einem nicht die Seele blutet, wenn er einen Schlag abbekommt. Natürlich startet man auch nicht mit seiner besten Performance ins Jahr. Allerdings waren wir heute gut dabei und haben eine saubere Traumabfahrt hingelegt.  

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Aktiv im Allgäu

Wir haben ein super sympathischen Artikel im aktuellen Heft der Zeitschrift Aktiv im Allgäu.

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Bilder aus der Stickerei

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Erste Skitour im Allgäu 2017

Jedes Jahr um den 23. Oktober rum können wir unsere erste Skitour des Jahres auf dem Riedbergerhorn starten. Dieses Jahr zum ersten Mal als Nachtversion.

Fahrradtragen Obervinschgau

Wir haben zwei Klassiker im Obervinschgau abgehakt. Den einen kennen mittlerweile sehr viele, der andere ist noch deutlich ruhiger. 

Der bekannte Trail ist der Goldseetrail. Ein ewig langer Trail mit einigen Gegenanstiegen im unteren Teil. Wir haben ein kleines Add-On dazu gepackt, sind in der Mitte abgebogen und haben dadurch eine super schöne Tour draus gebastelt. Der zweite Trail startet an der Göflaner Scharte und führt flowig endlose Höhenmeter ins Tal hinab. 

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3. Veneziaspitze

Ausgleichsprogramm muss auch mal sein.

 

Wir sind vom Martelltal aus in ein paar kurzweiligen Stunden auf die 3. Veneziaspitze hinauf. Oben angekommen wechselte das Wetter von sonnig auf Gewitter und wir haben einen schnellen Rückzug hingelegt.

 

Auf dem Weg nach unten haben wir noch Paolo mit ins Team aufgenommen, er war sich mit seiner Abstiegsroute nicht sicher, und so wurden wir kurzerhand eine Dreierseilschaft. Wenn auch ohne Seil.

 

Am Einstieg zum Gletscher hat Hagel eingesetzt und das Gewitter kam immer näher, drum haben wir uns für einen schnellen Abstieg ohne Seil entschieden.

 

Weißbier gab es dann auf der Zufallhütte wieder mit Sonnenschein.

Mountainbiken in Georgien

Bilder:Lisa Prechtl & Rene Sendlhofer Schag

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Gratklassiker Salbit Südgrat


Ganz zufällig bin ich über einen Artikel übers Granitklettern in der Schweiz gestoßen. In der Überschrift stand irgendwas von Granitklassikern. Erstmal habe ich das gar nicht so recht beachtet, aber der Begriff Granitklettern hat mein Interesse geweckt. Ziemlich schnell war mein Handy gezückt und ein Termin mit Marina vereinbart um in die Schweiz zum Granitklettern zu fahren. Ich hatte das Salbit Gebiet gewählt, mehr durch Zufall da wir im Winter dort schon zum Skitouren unterwegs waren. Im Nachhinein wurde uns dann erst klar, dass wir einen der großen Klassiker geklettert sind - den Salbitschijen Südgrat.

 

Da alles recht spontan war, war die Hütte natürlich ausgebucht. War uns aber ganz recht, so kamen wir auf die Idee im Salbit Biwak zu übernachten. Ausgerüstet mit Essen für zwei Nächte und der nötgen Biwakausrüstung falls auch das Biwak überlastet sein sollte, zogen wir Freitag Nachmittag los. Schon der Wanderweg zur Salbithütte, die Blicke auf den Südgrat und dann die relativ neu gebaute Hängebrücke auf dem Weg zum Biwak waren die weite Autofahrt wert. Im Biwak trafen wir nur auf zwei zurückgelassene Rucksäcke - die zugehörigen Iren kamen erst um 11 Uhr Nachts vom Westgrat zurück. Da sitzt man dann und hofft, dass die Rucksackbesitzer wohlbehalten wieder auftauchen.

 

Wir selbst hatten beschlossen, lieber den Horden an Kletterern, die wir am Südgrat erwarteten, hinterherzuklettern, als mittendrin zu sein. Deswegen hatten wir morgens keinen Stress, was wir aber am Nachmittag fast noch bereuten. Behangen mit Friends und Keilen wie Weihnachtsbäume stiegen wir in den Südgrat ein. Teilweise waren wir froh, soviel Material dabei zu haben. An manchen Stellen gab es genug Bolts. An jenen Stellen, an denen man selbst gut absichern kann, waren Bolts eher rar gesät.

Der Grat lag frei vor uns, erst weiter oben bei der Schlüßelstelle schlossen wir zu anderen Kletterern auf. Die Kletterei selbst war abwechslungsreich und für mich als Granit-Neuling sowas von ungewohnt - Rissklettern, Füße in Rissen verklemmen, Piazen, Auf Reibung stehen - das volle Programm.

Auf dem Zwillingsturmgipfel legten wir recht unbedarft eine Pause ein, genossen die Aussicht und die Sonne - nur um eine Viertelstunde später zusammen zu zucken, da ein erstes Donnergrollen zu hören war. Das Gewitter hatte sich wohl von hinten angeschlichen, immer schön versteckt hinter dem Salbitgipfel. Vorerst schien es noch weiter weg, doch wir versuchten trotzdem Tempo zu machen. Leichtsinnig stiegen wir nach einer Abbkletter/ Abseilpassage in die ersten Haken ein, die wir sahen. Um so natürlich in der falschen Tour zu landen. Das hies dann erstmal wieder abseilen und die richtige Tour suchen. Schließlich landeten wir gerade noch rechtzeitig beim Ausstieg der Klettertour und beschlossen schleunigst den Rückzug anzutreten. Aus ein bisschen Donnergrollen war ein richtiges Gewitter geworden und wir hatten noch einen langen Abstieg zurück zum Biwak vor uns. Mitten im Abstiegspfad, inmitten eines Couloirs, waren dann die Blitze über uns. Wir schnappten die Klettergurte samt Anhang und ließen alles in der Mitte des Weges liegen - wir selbst versteckten uns unter einem leicht überhängenden Felsen.

Nach mehr als zwei Stunden Rückweg kamen wir triffnass um 9 Uhr Abends wieder ans Biwak. Zwei Reutlinger Jungs, die eigentlich alle Grate an einem Tag machen wollen, waren auch noch eine Nacht da. Sie schafften ihr Unterfangen aufgrund des Gewitters auch nicht, kletterten aber immerhin Ost- und Südgrat und waren vor dem Regen wieder am Biwak. Abends vertratschten wir uns dann und Marina und ich waren irgendwann so müde, dass wir beschlossen am nächsten Tag einfach auszuschlafen - manchmal muss man dann einfach geniessen und mit der Tour zufrieden sein, die man geschafft hat. Am Sonntag waren wir beide tatsächlich einfach zufrieden - frühstückten in der Sonne und beschlossen kurzerhand gemütlich wieder abzusteigen und den besten Kuchen von Göschenen zu essen (ich würde mich fast trauen zu sagen, dass es der beste Kuchen der Schweiz war, zumindest in dem Moment). Kurz spielten wir mit dem Gedanken, noch ein paar der Routen im Klettergarten zu klettern, aber der Südgrat war so beeindruckend gewesen, dass wir es bei dieser Erfahrung belassen haben.

Im Nachhinein betrachtet, tatsächlich ein Klassiker. Und mir wäre es auch ohne das Gewitter Abenteuer genug gewesen.

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Schottisches Abenteuer in den Allgäuer Lowlands

Man lebt im Allgäu und fährt trotz dessen oft so weit ins Ausland um schöne Touren zu fahren.

 

Dieses Wochenende war der Wetter Forecast zum Glück miserabel und wir haben für Sonntag einen fleißigen Arbeitstag eingeplant. Aber genau wie bei schönen Wettervorhersagen, darf man auch bei schlechten in den Bergen nicht immer alles glauben. Der Dauerregen blieb aus und wir sind zu einer epischen Tour in tief hängenden Wolken gestartet, wie man sie so zuverlässig sonst nur in Schottland erleben könnte. Wir sind von Bolsterlang über das Bolgental, im großem Bogen auf den Wannenkopf pedaliert. Und vom Wannenkopf einen nur leicht feuchten, etwas steilen Trail ins Tal abgefahren. Unterwegs haben wir einen freundlichen Esel getroffen, die Räder teilweise die Hänge entlang getragen und Heidelbeeren geerntet. Ein rundum perfekter Ausflug zwischen den Wolken. Ab Montag arbeiten wir dann wieder. 

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Ein Jahr später


Viel früher habe ich mit den neuen Pullovern Sonja und Simon gerechnet. Der Ursprungsplan war sogar, dass wir den Stoff selbst verarbeiten und die Pullover in Kempten nähen, da wir vor einem Jahr noch kaum etwas produzieren haben lassen.

 

Alles ging recht normal los. Wir hatten einen Termin bei einer neuen Stoffagentur in München und sind dicke Ordner mit Stoffmustern europäischer Hersteller durchgegangen. Das passende Material kommt jetzt von einem spanischen Hersteller für Funktionsstoffe. Die Oberfläche ist leicht schmutz abweisend, die Innenseite aus Merinowolle und atmungsaktiv. Der Farbton war von anfang an klar, denn 

ich wollte immer schon einen lässigen Lila Pullover für Herren raus bringen. 

 

Dann verstrich der Liefertermin, erstmals um eine Woche dann um eine zweite. Es hat sich raus gestellt, dass sich die Ware einen Monat verzögert und eine Mail wohl nicht an uns raus ging. 

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Von der Skizze zum Produkt

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Das neue Waltenberger Haus

Seit zwei Wochen ist das neue Waltenberger Haus eröffnet. Das ist für uns wichtig, da der Hüttenwirt Markus irgendwie mitverantwortlich für Adele Bergzauber ist. 

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Luftige Höhen - Christakante Wilder Kaiser

Lisa und Marina auf alpiner Tour mit nur wenigen Haken am Wilden Kaiser. 

 

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Produktion in der Ferne

Wir setzen uns seit Jahren schon mit dem Thema der fairen Produktion auseinander und haben für uns den Grundsatz gefasst, dass wir nur in einem für uns überschaubaren Rahmen agieren werden. Für uns bedeutet das, dass wir uns auf europäische Länder beschränken. Hier können wir sicher sein, dass die Arbeitsbedingungen gut sind und der Lebensstandard dem unseren ähnelt.

Wir möchten, recht einfach gesprochen, dass unser Erfolg nirgendwo Leid verursacht.  

 

Eine der natürlichsten und echtesten Dokumentationen über das Thema Produktion von Kleidern in fernen Ländern kommt aus Norwegen. Drei junge Modeblogger reisen in die Ferne und schauen sich eine Produktion vor Ort an.

 

Ursprünglich waren es drei kurze Teile, welche nach und nach ausgestrahlt wurden. Hier ist die komplette Doku an einem Stück. 

 

Die Bilder aus der Dokumentation habe ich immer vor Augen, sobald ich mich über das Thema Produktion in der Ferne unterhalte.

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Alpinmesse + Bikeopening

Unsere zwei nächsten Messen.

Die Alpinmesse in Innsbruck am 20.+21. Mai

Das Bikeopening in Sölden vom 16.-18.Juni

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Saisonabschluss am Nebelhorn

Bilder:Konstantin Kandler

 

Wenn die besten Tage die Letzten sind. Der Saison nicht des Lebens.

 

Unerwartet hat sich viel Schnee nach Ostern in den Alpen abgesetzt. 

 

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Liteville Testcenter Gardasee

Unsere Pullover gibt es jetzt auch am Gardasee zu kaufen.

Im Liteville Testcenter hängt ab heute eine Auswahl unserer schönen Pullover. 

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Klettern in Istrien

In Kroatien kann man beim Klettern schon Sommer finden.

 

Große Gebiete, wenig begangen, dazu eine Mischung aus Meer und einer Hügellandschaft wie in Ligurien.

 

Wir haben jetzt drei Tage Klettern und einen Tag auf dem Rad hinter uns. Wer nach Istrien fährt bringt am besten einen Kletterführer mit. Wir sind spontan her gekommen und mussten erstmal 100 km fahren, um einen kaufen zu können.

 

DIe Trails sind nicht ausgezeichnet oder auf einer Karte vermerkt. Aber uns hat das Glück verfolgt. Wir haben vor einem Supermarkt einen Herren mit Endurorad getroffen und uns bei ihm erkundigt, wo man am besten Biken geht. Die Kroatische Gastfreundschaft hat uns dann kurzerhand einen Tag Shuttlen in einem der ältesten Künstlerorte Kroatiens beschert. Unsere Gruppe war im Trainingsmodus für ein Endurorennen und somit war das Tempo auf Flott geschraubt. Traumtag.

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Vinschgau

Das Vinschgau ist wieder pedalierbar. 

 

Kleine Flucht aus dem Restwinter und ab nach Latsch im Vinschgau. Schüttelbrot, Lemonsoda und Salami unterstreichen die Ferne in dem Naherholungsziel. 

Wir mussten einfach unsere kurzen Hosen auf dem Rad testen und haben uns beim ersten Zeitfenster mit Schönwetter, in den Süden aufgemacht. Oben kann man noch fleißig Pullover tragen, aber Shorts und Schoner sind warm genug als Beinkleid im März. 

Dass das Vinschgau mit einer Fülle an anspruchsvollen Trails aufwartet, muss man heute ja kaum noch erwähnen. Richtig fein.

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Morgens Skitour und Mittag im Atelier

Morgens Skitour und Mittag im Atelier

 

Heute lebe ich mal meinen eigenen Traum.

Morgens haben wir uns zum Skitouren verabredet. Ich dachte eigentlich wir machen eine schnelle Tour ohne Highlights. Jetzt sind wir die zweitschönste Rinne des Jahres gefahren. Unverhofft kommt eben oft und manchmal kann man die Tourenplanung auch anderen überlassen, um sich überraschen zu lassen.

 

Besonders gut. Kraxeln mit Ski auf dem Rücken, bleibt immer wieder aufregend. Um zum Einstieg zu kommen, quert man 30 Meter auf dem Grad entlang, nichts verwerflich Wildes, aber immer wieder super.

 

Und Nachmittags zündet man den Kamin im Atelier an und erledigt grundentspannt sein Tagesgeschäft.

 

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So viele Farben.

Wir haben 2510 Farbtöne zur Auswahl. Welchen nimmt man da?

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Zu Fuss auf Skitour

Unsere "Lieblingsskitour". Vom Neunerköpfle Richtung Sulzspitze, vielleicht 300 hm aufwärts gehen und dafür wunderschöne Hänge erreichen. Ein positives Ungleichgewicht für gemütliche Tage, wenig Höhenmeter, traumhafte Hänge. 


Vorausgesetzt es packen alle ihre Felle ein. Ohne Felle kann man davon sprechen, dass man sich die Abfahrt verdient oder sogar erkämpft hat. Man glaubt kaum, dass man bei den Schneeverhältnissen bis zur Hüfte einsinken kann. Aber wir haben es getestet und es geht.
Als naturgemäß etwas schwererer Mann, geht das sogar bei jedem 10 Schritt.

Schritt für Schritt zum Winterbergsteigen. Wer nicht übt, kommt auch nicht höher.

Wer nach uns aufsteht, muss selber spuren.

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Bremen - Messe Draussen - 11+12 März

Wir kommen in den Norden. 

Ihr seid es leid in den Süden zu fahren, der Norden ist viel schöner zum Klettern, Biken und Draussensein. 
Das schauen wir uns am zweiten Märzwochenende genauer an.

 

Wir sind als Aussteller auf der Draussen Messe in Bremen.

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Skihochtour in der Schweiz

Auch im Allgäu gibt es im Winter mal keinen Schnee. Wer derzeit Schnee sucht, muss sich in die Höhe begeben. 

Wir haben uns auf in die Schweiz gemacht. Der bekanntere Ort dürfte Andermatt sein, 8km weiter ins Tal rein kommt man nach Realp. 

 

Realp ist Ausgangsort unzähliger Skitouren. Selten habe ich einen Parkplatz gesehen, der von so vielen jungen Skitourengehern und Bergsteigern wimmelt. Unser Ziel war für Tag Eins die Albert Heim Hütte und für den zweiten Tag der Galenstock. Insgesamt sind fast 2000hm hoch zu steigen. 

Die Albert Heim Hütte ist sehr sympathisch. Kommen genug Anmeldungen zusammen, öffnet sie übers Wochenende auch im Februar. Der Hüttenwirt ist ein junger Bergfex, sehr sympathisch und wirkt stetig gut gelaunt. Wahrlich eine Hütte zum Wohlfühlen. Sie liegt sehr beeindruckend auf einer felsigen Anhöhe, umgeben von steilen Hängen. Wie es sich im Winter gehört, sind alle Wasserhähne eingefroren und wer Nachts mal muss, der zieht sich warme Gummistiefel an und stapft am steilen Abgrund vorbei aufs Plumpsklo. 

 

 

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Artikel über Adele Bergzauber auf "Bloghandwerk"

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Munich Fabric Start


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Wir testen Siebdruck

Den Unterschied sieht man vielleicht nicht auf den ersten Blick, aber wir testen derzeit Siebdruck auf unseren Schmutz abweisenden Stoffen. Bisher haben wir mit Transferdruck gearbeitet, einer Drucktechnik bei der mit Folie gearbeitet wird. Beim Siebdruck wird ein Sieb wie mit einer Art Schablone beschichtet und echte Farbe wird durch die Löcher auf den Stoff gepresst.

 

Ob es ausreichend haftet, müssen wir jetzt testen. Grundsätzlich sind die Stoffe so ausgerüstet, dass sie Schmutz nicht aufnehmen. Zum Biken ist das ein Traum, zum veredeln hat es seine Tücken. Wir wollen jetzt wissen, ob unser Stoff der Farbe erlaubt sich fest zu halten. Um das zu testen haben wir jetzt in einer Druckerei in Polen Probedrucke erstellen lassen.

 

Das könnte funktionieren, da der Druck nach dem Trocknen nochmals mit Hitze fixiert wird. Aber eventuell klappt es auch nicht und dann wird gestickt. Wir testen jetzt einige Waschgänge lang. 

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Die ersten Schritte zur kurzen Hose

An dieser Stelle mal einen Einblick in unsere Arbeit abseits des Nähens.

 

Das Paket mit 3 Metern Musterstoff und allen Zutaten, wie Reißverschlüssen und Knöpfen, ist jetzt auf dem Weg in unsere Musternäherei des Vertrauens in Polen.

 

Hier erstellt jetzt eine Schnittdirektrice einen gekürzten und abgewandelten Schnitt von unserem Hosenschnitt für die kurze Hose. Und dann werden zwei Muster genäht, die gehen an uns, wir machen eine Anprobe und werden Änderung vornehmen, um den perfekten Schnitt zu bekommen. 

 

Wir warten jetzt noch auf den genauen Wert, wie viel Meter Stoff wir pro Hose brauchen werden. Das hängt vor allem davon ab, wie man die Schnittteile auf dem Stoff legen kann. Sobald wir den Wert haben, schicken wir eine Order raus und bekommen den Stoff acht bis zehn Wochen später. Der Stoff wird aus Spanien kommen, ist Schmutz abweisend, leicht und atmungsaktiv.  

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Trachtenjanker

Ab Januar 2017 haben wir zwei neue Trachtenjanker im Sortiment.

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Sonnenaufgang auf dem Hausberg

Wir haben uns heute früh aufgemacht um den Sonnenaufgang am Burgbergerhörnle einzufangen. Macht man viel zu selten, lohnt sich aber immer wieder. 

 

Hier unsere schönsten Schnappschüsse. 

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Nagelfluhüberschreitung

Die Nagelfluhkette - Naturpark und Abenteuerspielplatz vor der Haustür. Wir waren schon unzählige Male auf einzelnen Gipfeln gewesen und im Juli hatten wir sogar mit den Rädern einen Teil der Überschreitung abgefahren. Doch die gesamte Überschreitung  - laufend - zu machen, war noch auf unserer Liste gestanden.

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Unsere Hosen Erik und Erika sind fertig!

Die vorbestellten Hosen Erik und Erika sind verschickt. 

Großes Dankeschön an eure Geduld. 

Ende September hatten wir alle Vorbestellungen beisammen. Vier Wochen waren für die Näharbeiten eingeplant. Zur Alpinmesse hatten wir auch schon die ersten fertigen Exemplare dabei und waren voll in unserem Zeitplan. Aber wir wollten noch eine Kleinigkeit optimieren. 
Dadurch hat es sich nochmal in die Länge gezogen. Gestern sind nun alle Hosen bei uns eingetroffen und wir haben fleißig Päckchen gepackt. 

Vorab kann ich schon sagen, sie sind wunderschön und werden euch gut gefallen. 

Grüße aus Kempten und freut euch auf den, bzw. die Postboten/in

Holger

Innsbruck / Linz / Salzburg

Auf diesen Messen trefft ihr uns im Herbst

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Kurzinterview in der Bergwelten


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Berge mit Pferde

Text: Lisa Prechtl

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Biken mit dem Arzt aus Lima

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Abendessen in Peru

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Mit dem Wasserflugzeug zum Radfahren

Kanada

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Großvenediger über Kürsinger Hütte

Da machen wir uns mitten im  Juli auf den Weg und bekommen den kältesten Tag des Sommers ab. Windböen bis 100km/h und minus 15°C Kälte lassen uns nur sehr kurz auf dem Gipfel verweilen. 

 

Am Freitag Abend haben wir uns mit Freunden in Neukirchen getroffen und die faule Variante gewählt, das Großvenediger Taxi brachte uns bis zur Materialseilbahn und von dort stiegen wir grade Mal eine Stunde bis zur Kürsinger Hütte auf. Die Erstbegeher mussten auf diesen Luxus vor 175 Jahren noch verzichten. Die Hütte selbst kann man nur loben, zwar recht groß und touristisch, dafür aber ordentlich und vor allem eine echt nette Bewirtung. Freitag Abend machten wir uns schon etwas Sorgen wegen des Wetters, aber die Hütte war voll mit Bergführern und so warteten wir einfach Mal den nächsten Morgen ab.

 

Wie erwartet war der erste Blick aus dem Fenster ein Blick ins Nichts. Wir waren um 6 Uhr morgens fast die letzten auf der Hütte und winkten während dem Frühstück einer der Bergführer Gruppen die dick eingepackt in dieses weiße Nichts verschwanden. Da ja eine Spur sichtbar war und eigentlich nicht so viel Wind zu spüren war, zogen wir ein bisschen später auch Richtung Gletscher los. Die ersten beiden Stunden liefen wir praktisch nur den Spuren nach, anders wäre es auch gar nicht möglich gewesen bei Null Sicht über den spaltenreichen Gletscher zu finden. Hin und wieder gleichten wir die Spur mit unserem GPS Track ab, der Bergführer schien auch ein Fan von Outdooractive zu sein.

 

Auf dem Weg zur Venedigerscharte wurde der Weg steiler und zum ersten Mal flackerte etwas Umgebung auf. Der stärker werdende Wind vertrieb den Nebel und die Wolken schoßen nur so über uns hinweg. Ein Felsblock hier, auftauchende Gruppen vor uns und schließlich der Blick auf die weite Flanke des Großvendigers. Dort erwischte uns zum ersten Mal so richtig der Wind.

 

Wir kämpften uns die Flanke hoch, überholten einige Bergführergruppen und mussten dann selbst spuren, da der Wind immer wieder innerhalb von einigen wenigen Momenten die Spuren der Vorgänger verwischte. Schritt für Schritt kämpften wir gegen den Wind, mussten immer wieder kurz anhalten um die stärksten Böen samt Eishagelkörnern abzuwarten und erreichten dann recht unerwartet schon direkt den Gipfelgrat. Der war bis auf ein paar wenige Meter recht breit und gut zu gehen. Die wenigen Meter zum tatsächlichen Gipfelkreuz jagten uns dann doch Respekt ein, vor allem wegen der Sturmböen, die unkontrolliert von allen Seiten an uns rüttelten. Den Gipfel konnten wir im Nachhinein betrachtet tatsächlich nicht geniessen. Es war eher ein "schnell wir machen ein Foto, schlagen ein und verschwinden ganz zackig wieder". Ein bisschen haben wir uns wirklich gefühlt wie auf einer großen Expedition. Der Sturm, der halbe Meter Neuschnee und die Kälte setzten uns ziemlich zu und verwandelten diese doch eigentlich recht einfache Hochtour in ein richtiges Abenteuer. 

 

Text: Lisa Prechtl

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Hündleskopfhütte bei Kappel/ Pfronten

Die Hüttenwirtin Silvia Beyer betreibt nun seit einem Jahr die erste vegetarische Hütte der Alpen. Wichtig ist ihr vor allem, ordentliche, gesunde Lebensmittel zu kaufen. Darum kommen 90 % der Lebensmittel aus biologischem Anbau und werden dann sorgfältig zu traditionellen und modernen Gerichten verarbeitet.

Hier geht es nicht darum einem Trend zu folgen, sondern sich auf die Heimat und die Traditionen zu besinnen. Viele Allgäuer Gerichte werden fleischlos zubereitet und finden sich nun auf der Karte von Silvia. Sie selbst lebt aus Überzeugung schon lange vegetarisch und will genau wissen, wo ihre Zutaten herkommen.

 

Kennengelernt haben wir Silvia im Atelier in Kempten, sie kam vorbei um sich für den Bergsommer mit Janker und Pullover einzudecken.

 

Erwähnenswert ist diese Hütte vor allem durch Silvias Einstellung und ihren Beitrag zu einer bewussteren Lebensweise. „Auf der Hündeleskopfhütte wird das Naturerlebnis Wandern und Radeln durch eine gesunde und natürliche Einkehr und den Genuss von wertvollen Nahrungsmitteln abgerundet.“ Die Terrasse bietet bei schönem Wetter sogar einen Blick auf die Zugspitze, bei Regen kann man es sich in der Stube gemütlich machen. Die Hütte ist ganzjährig geöffnet, Montag und Dienstag sind Ruhetage. Wenn man direkt in Kappel losgeht, braucht man ca. 40 Minuten auf einem geteerten Weg. Wer noch mehr in Wanderlaune ist, sollte auf jeden Fall den Kappeler Höhenweg mitnehmen, einen kleinen Wanderweg der sich fast bis zum Parkplatz der Alpspitzbahn am Berg entlang schlängelt.

 

Wir selbst sind per pedes zur Hütte gelaufen, mit dem Ziel dort zu Mittag zu essen und dann unseren Trail Run fortzusetzen. Nachdem wir aber dann jeder eine riesige Portion gegessen hatten (die Kässpatzen und die Zucchini-Lasagne sind sehr zu empfehlen), wurde der Rückweg zu einem landschaftlich sehr schönen Spaziergang.

 

Mehr Informationen findet ihr auf Silvias Homepage: https://huendeleskopfhuette.de/ oder ihr besucht direkt die Hütte, lasst euch verwöhnen und genießt einen entspannten Nachmittag am Berg.

 

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Altschnee

Bigfoot fahren in den Allgäuer Aplen

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Leben auf dem Bauernhof

Seit anfang des Jahres haben wir privat, die Arbeit bleibt in der Stadt, die Metroploe Kempten im Allgäu verlassen und leben jetzt stilecht auf dem Bauernhof. 

Jetzt besteht unser Leben aus Kuhmilch direkt vom Hof und alle zwei Woche eine neues Kälbchen zum streicheln. 


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Mit dem Rad zum Käse kaufen

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Bouldern in Annot

Ein Wald voller Steine. In der Provence gibt es einen Wald voller Boulder - über dreihundert Höhenmeter verteilt, gibt es einen Wald der aus einem Märchen sein könnte. Über und über ist er versetzt mit wie vom Gletscher geschliffenen großen Felsblöcken, auf die es verschiedene Wege aufwärts gibt.

Gestartet wird im Sitzen, oben bist du, wenn du auf dem Block stehst, eigentlich ganz einfach. Ein Seil musst du nicht mitschleppen aber eine Matte zum Stürzen und Pausieren. Und pausiert wird viel. Es gibt einen ausführlichen Führer mit all den vielen Bouldern, die zu bewältigen sind. Es ist für alle was dabei von leicht bis unmöglich.

 

Wer länger verweilen möchte, kann sich auch in Einigen der Höhlen verkriechen, die unter den Blöcken entstanden sind. Manche bieten sogar Feuerstellen und improvisierte Einrichtungsgegenstände.

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Artikel in der Welt 

Ein Telefoninterview nach einem guten Skitag ist die Grundlage für diesen schönen Artikel in der Welt. Wir freuen uns immer öfter in diversen Magazinen und Zeitungen zu erscheinen. 

 

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Nano Abenteuer

Morgens früh aufstehen kann man machen, muss man aber nicht. 

 

Wir waren zu spät dran, die eigentliche Truppe, mit der wir in die großen Alpen wollten, ist schon abgefahren. Wir haben den Wecker links liegen gelassen und eine Tour mit kurzer Anfahrt gewählt. 

 

Wer in Bolsterlang startet, kann über den Kamm bis nach Ofterschwang laufen - oder nennen wir es mal Skiwanderern - und nach Gunzesried abfahren, um Käse in der Sennerei zu kaufen. Braucht auch einen halben Tag, ist von uns in zwanzig Minuten angefahren und macht ne Menge Spaß. 

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BR Beitrag über Adele Bergzauber

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Gully Skiing in den Cairngorms

Hamish Frost und Peter MacKenzie fahren die ersten Rinnen diese Saison, in den Cairngorms, in Schottland. Peter MacKenzie ist unser Adele Bergzauber Skifahrer in Schottland, ein guter Freund und ein einmaliger Ambassador. 

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